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CHRONIK
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Gottfried
von Einem, der Kosmopolit, verbrachte seinen Lebensabend in der idyllischen
Weingegend am Fuß des Manhartsberges. In Oberdürnbach (Gemeinde
Maissau) bewohnte er mit seiner Frau Lotte Ingrisch das ehemalige
Schulhaus mit Blick auf den Zwiebelturm der kleinen, 700 Jahre alten
Dorfkirche. Hier suchte der "Componist" (wie er selbst es
schrieb) Inspiration für sein spätes künstlerisches
Schaffen, hier fand er - fernab vom urbanen Getriebe - Ruhe für
die kleinen intimen Formen: Er komponierte Lieder und Kammermusik
und immer öfter schuf er, der so glänzend instrumentieren
und mit dem großen Orchesterapparat umgehen konnte, Miniaturen
für nur ein Soloinstrument. |
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1996
starb Gottfried von Einem in Oberdürnbach |
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Sein
letzte Wirkungsstätte, das Haus Oberdürnbach Nr. 7, von
Lotte Ingrisch der Gemeinde Maissau geschenkt, ist heute öffentlich
zugängliche Gottfried-von-Einem-Gedenkstätte mit Tondokumenten,
Bildern und persönlichen Gegenständen des Komponisten. In
der benachbarten Katharinen-Kirche finden alljährlich im Juni
zum Gedenken an den Klassiker der österreichischen Moderne und
zur Pflege von dessen OEuvre die GottfriedVonEinem-Tage statt. |
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